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veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil II Nr. 14, Seite 798,
ausgegeben zu Bonn am 21. April 1997
Bekanntmachung
über den Geltungsbereich des Übereinkommens
über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung
Vom 5. März 1997
Das Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindes-
entführung (BGBl. 1990 II S. 206) ist nach seinem Artikel 38 Abs. 5 im Verhältnis zu Deutschland für
Simbabwe
(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: "Secretary for the Ministry
of Justice, Legal and Parliamentary Affairs") |
am 1. Februar 1997 |
in Kraft getreten.
Das Übereinkommen wird nach seinem Artikel 38 Abs. 5 im Verhältnis zu Deutschland ferner für
Island
(zentrale Behörde gemäß Artikel 6 Abs. 1: "Ministry of Justice and
Ecclesiastical Affairs") |
am 1. April 1997 |
in Kraft treten.
Island hat bei Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde am 14. August 1996 die nachstehenden Vorbehalte angebracht:
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(Übersetzung) |
"1.
In accordance with Article 42, paragraph 1, and Article 24, paragraph 2, of the Convention, Iceland makes a reservation with regard to Article 24, paragraph 1, and objects to the use of French in any application, communication or other document sent to its Central Authority. |
"1.
Nach Artikel 42 Absatz 1 und Artikel 24 Absatz 2 des Übereinkommens bringt Island einen Vorbehalt zu Artikel 24 Absatz 1 an und erhebt Einspruch gegen die Verwendung des Französischen in den seiner zentralen Behörde übersandten Anträgen, Mitteilungen oder sonstigen Schriftstücken. |
2.
In accordance with Article 42, paragraph 1, and Article 26, paragraph 3, of the Convention, Iceland makes a reservation that it shall not be bound to assume any costs referred to in Article 26, paragraph 2, resulting from the participation of legal counsel or advisers or from court proceedings, except insofar as those costs may be covered by its system of legal aid and advice. |
2.
Nach Artikel 42 Absatz 1 und Artikel 26 Absatz 3 des Übereinkommens bringt Island einen Vorbehalt dahingehend an, daß es nur insoweit gebunden ist, die sich aus der Beiordnung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten im Sinne des Artikels 26 Absatz 2 zu übernehmen, als diese Kosten durch sein System der Prozeßkosten- und Beratungshilfe gedeckt sind. |
| The other provisions of the Convention shall be inviolably observed." |
Die übrigen Bestimmungen des Übereinkommens werden vorbehaltlos eingehalten." |
Diese Bekanntmachung ergeht im Anschluß an die Bekanntmachung vom 7. Januar 1997
(BGBl. II S. 330).
Bonn, den 5. März 1997
Auswärtiges Amt
Im Auftrag
Dr. Hillgenberg
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